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Alaska-Seelachs = pazifischer Polardorsch (lat. Gadus morhua)

Der Alaska-Seelachs ist der preiswerteste unter den „Filetfischen“. Mit echtem Lachs hat er nur den Namen gemeinsam. Der Fisch wird bis zu 1 m lang und lebt in der Nordsee, bei Island, vor der norwegischen und grönländischen Küste sowie im Gebiet von Neufundland. Frischer Seelachs wird meistens als Filet, daneben aber auch als „Rundfisch“ angeboten. Beliebt sind außerdem Tiefkühlfilet, geräucherter Seelachs sowie Seelachs in Öl. Seelachs eignet sich gut zum Braten, Backen, Dünsten, zur Zubereitung von leckeren Fischgulasch-Gerichten. Das perlgraue Fleisch wird beim Garen heller und enthält nur 0,7 % Fett, aber 18 % Eiweiß.


Seehecht (lat. Merluccius merluccius)

Der Seehecht gehört hierzulande noch zu den weniger bekannten Fischarten. Er wird sowohl im Atlantik und in der Nordsee als auch in großen Mengen vor der Südküste Afrikas und vor Südafrika gefangen. Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Länge bis zu 1 m, bei einem Gewicht von rund 10 kg. Der wohlschmeckende Fisch wird als Filet oder als ganzer Fisch frisch oder tiefgefroren im Handel angeboten. Der Fischindustrie dient er als Rohware für vielerlei schmackhafte Zubereitungen. Sein Fleisch ist herrlich weiß und fest und eignet sich ideal für Fischfondue, Fischgulasch oder für Fischspieße. Seehechtfilet enthält 17 % Eiweiß und 0,8 % Fett.


Kabeljau (lat. Gadus morhua L.)

Der Kabeljau dessen Jugend- und Ostseeform Dorsch genannt wird, kann 150 cm lang werden. Er kommt im Nordatlantik in der Nord- und Ostsee vor und wird als ganzer Fisch, vorwiegend aber als Filet verkauft. Als typischer Magerfisch sitzt die Energiereserve als Fett bei ihm in der Leber, aus der auch Lebertran gewonnen wird. Die Scheiben können geschmort und gedünstet werden – Filets werden gemehlt und in Butter gebraten – man kann sie zusätzlich durch Ei ziehen, damit sie besser zusammenhalten. Je 100g: 17 g Eiweiß, 0,4 g Fett.


Rotbarsch (lat. Sebastes spp.)

Den tiefroten Fisch, der bis 1 m lang werden kann, bekommt man selten ganz zu sehen. Er wird fast immer als Filet verkauft, da er sehr harte Schuppen und Rückenstacheln hat. Im Atlantik wird er im Küstenbereich und im Freiwasser gefangen und zählt zu den beliebtesten Fischarten. Sein Filet ist zartrosa, zerfällt nicht leicht beim Braten und hat einen herzhaften Geschmack. Je 100 g: 18 g Eiweiß, 3,6 g Fett.


Scholle (lat. Pleuronectes platessa)

Die Scholle ist der bekannteste und wichtigste Vertreter aus der Gruppe der Plattfische. Auffälliges Kennzeichen: Rote Tupfen auf der dunklen Oberseite. Die Unterseite ist dagegen fast weiß. Sie können gelegentlich bis zu 95 cm lang und 7 kg schwer werden. Sie werden im gesamten Bereich des Nordatlantiks, der Ost- und Nordsee, bei Südgrönland, vor Norwegen und entlang der westeuropäischen Küste gefangen. Schollen werden frisch oder tiefgekühlt im Ganzen oder als Filet angeboten. In geringem Umfang sind auch Schollenkonserven im Handel. Schollen eignen sich zum Braten, Backen, Dünsten und Grillen. Die gebratene Scholle ist ein Leckerbissen, der auch dem feinsten Restaurant alle Ehre macht. Ihr fettarmes Fleisch enthält: 0,8 % Fett und 17 % Eiweiß.
Auch: Pazifische Scholle (lat. Lepidopsetta bilineata)


St. Petersfisch (lat. Pseudocyttus maculatus)

Der St. Petersfisch ist ein magerer Edelfisch, dessen Vorkommen im Atlantik und Mittelmeer nicht allzu groß ist. Der diskusförmige Fisch wird 30 - 40 cm lang und trägt an den Seiten einen runden, schwarzen Fleck (der Fingerabdruck des Apostels Petrus - der Name). Er hat wohlschmeckendes festes, weißes Fleisch. Die Filets eignen sich zum Dünsten und Braten. Nur sachte garen, das Fleisch wird bei starker Hitze hart. Je 100 g: 18 g Eiweiß, 1,4 g Fett.


Seeteufel (lat. Lophius litulon)

Der Kopf ist breit und flach, mit riesigem Maul und furchterregendem Aussehen. Die dunkle Haut ohne Schuppen ist schleimig. Trotzdem gehört er zu den Fischspezialitäten guter Restaurants. Das Fleisch ist grätenfrei, nur in der Mitte hat er eine dicke, knorpelige Mittelgräte. Der Seeteufel kann zwar knapp 1 m lang werden, meist kommen allerdings nur 50 cm lange Exemplare in den Handel. Je 100 g: 15 g Eiweiß, 0,7 g Fett.


Hoki (lat. Macruronus novaezelandiae)

Der Hoki ist ein rasch wachsender Fisch, der eine Länge bis zu 1,3 m erreichen kann. Über die Hälfte der Neuseeland Hoki werden aus tiefen Gräben in der Cook-Straße und vor der Westküste der Südinsel gefangen, wo sie während des Winters (Juli – August) laichen. Farbe: blaugrün mit silbrigen Seiten. Das fast grätenfreie, magere Fleisch ist von ausgezeichneter Qualität und ist vor allem zum Kurzbraten in der Pfanne geeignet, auch paniert oder eingehüllt in Backteig. Je 100 g: 15 g Eiweiß, 1 g Fett.


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